FAQ – Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie häufig gestellte Fragen zu Universität, Studienorganisation und Studium.

Beachten Sie auch die Informationen (Merkblätter zu Prüfungsfristen und -Anmeldungen etc.) und allgemeinen FAQ der philosophisch-historischen Fakultät sowie die FAQ der Studienberatung Basel, die Sie auch bei allgemeinen Studien(wahl)problemen berät - und konsultieren Sie unbedingt immer auch die Wegleitung Ihres Studienfachs/-gangs.

Nützliche Links zum Studium, zu technischen Fragen, zum wissenschaftlichen Arbeiten, Wörterbücher, Literaturhinweise, Lern-, Lese- und Arbeitstechniken, für die Jobsuche etc. finden Sie unter dem Menüpunkt Service.

Finden Sie hier und in der Wegleitung Ihres Studiengangs/-fachs keine Antworten auf Ihre Frage(n), schreiben Sie uns, um sich per E-Mail beraten zu lassen oder einen Termin für eine persönliche Studienberatung zu vereinbaren.

Studium allgemein

Erste Schritte für StudienanfängerInnen

Folgende Schritte sollten Sie rechtzeitig vor Studienbeginn unternehmen:

  • Zulassung auf dem Studiensekretariat der Universität abklären
  • Anmelden auf dem Studiensekretariat
  • BA: Rechtzeitige Anmeldung zum Russisch-Intensivkurs (jeweils im Sommer) für den Studiengang Osteuropa-Studien und das Studienfach Osteuropäische Kulturen
  • Immatrikulieren auf dem Studiensekretariat, Studiengebühren bezahlen
  • Wegleitung(en) der gewählten Fächer bzw. des Studiengangs durchlesen (s. bei den einzelnen Fächern über das Menü links)
  • Die weiteren FAQ auf dieser Website konsultieren

Nach Studienbeginn (Semesteranfang):

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Ist es möglich, neben dem Studium zu arbeiten? Studium mit Kind?

Alle zeitlichen Angaben wie auch der Musterstudienplan gehen von einem Vollzeitstudium aus. Es gibt aber keine maximale Studienzeit-Obergrenze, nur eine Mindeststudienzeit. Selbstverständlich kann/darf auch neben einem Teilzeitjob resp. neben der Kinderbetreuung studiert werden - das Studium wird sich einfach entsprechend verlängern.

Dabei ist nicht nur die rein zeitliche Mehrbelastung zu berücksichtigen, sondern auch Verschiebungen aus "logistischen" Gründen, da z.B. bestimmte Pflichtveranstaltungen erst zu einem späteren Zeitpunkt besucht werden können. Mit Hilfe des Musterstudienplans und des aktuellen Vorlesungsverzeichnisses kann in etwa ermittelt werden, um wieviel sich bei einer gegebenen zusätzlichen Arbeitsbelastung das Studium verlängert.

Grundsätzlich müssen jene Veranstaltungen, in denen Sie für Ihr Studium Kreditpunkte erwerben wollen, während des gesamten Semesters, d.h. wöchentlich besucht werden (mit max. 2 entschuldigten Absenzen pro Veranstaltung und Semester). Es empfiehlt sich also, sich die entsprechenden Tage resp. Tageszeiten während des ganzen Semesters freizuhalten.

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Fragen zum Militär

Hier sei verweist auf die Seite der philosophisch-historischen Fakultät.

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Kann ich im Frühjahrssemester mit dem Studium beginnen?

Ja. Das Curriculum ist allerdings auf einen Studienbeginn im Herstsemester hin ausgelegt. Dementsprechend können Sie verschiedene Lehrveranstaltungen, die im Frühjahrssemester angeboten werden, nicht besuchen, weil sie auf Lehrveranstaltungen des Herbstsemesters aufbauen (Russisch-Kurs, thematische Proseminare im gesamten Kernbereich Slav. Kulturwiss., Proseminare und AMT im Histor. Kernbereich). Konzentrieren Sie sich daher, wenn Sie im Frühjahrssemester beginnen, auf die anderen Bereiche oder Ihr zweites Studienfach. Im historischen Kernbereich kann die Vorlesung besucht werden. Der obligatorische Einführungskurs findet ebefalls statt. Länderkunde II kann auch vor I besucht werden.

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Studienfachwechsel / Uni-Wechsel - was muss ich tun?

Wenn Sie Ihre Fächerkombination ändern möchte, müssen Sie dies auf dem Studiensekretariat melden.

Studierende, die sich mit Vorleistungen aus anderen Studiengängen oder von anderen Universitäten zum Studium an der Universität Basel anmelden, können deren Anerkennung an ihr hiesiges Studium beantragen, sofern diese Studienleistungen nicht bereits für einen Abschluss verwendet wurden.

Studierende mit solchen Vorleistungen erhalten vom Studiensekretariat bei der Anmeldung ein Anerkennungsformular, das sie ausgefüllt und mit den notwendigen Nachweisen versehen beim Studiendekanat der Philosophisch-Historischen Fakultät einreichen. Die Unterlagen werden von den zuständigen Unterrichtskommissionen begutachtet. Studienleistungen, die in ECTS-Punkten ausgewiesen sind, werden 1:1 anerkannt. Die Studierenden werden von der Fakultät per Verfügung über die Anerkennung ihrer Vorleistungen informiert. Die Anerkennung erfolgt im Hinblick auf eine bestimmte Fächerkombination oder auf einen bestimmten Studiengang. Bei einem allfälligen Studienfach-/Studiengangswechsel, muss die Anerkennung wieder neu beantragt werden.

In der Regel werden Leistungen, die dem Curriculum Ihrer neuen Kombination entsprechen, nach dem Äquivalenzprinzip anerkannt, alles andere im Komplementären Bereich. Schon bevor der Wechsel abgeschlossen ist, können Sie selbstverständlich Lehrveranstaltungen des neuen Studienfachs/-gangs belegen.

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    Ich möchte mich im Fachbereich oder an der Uni engagieren

    Über die Möglichkeiten, im Fachbereich Osteuropa bei der Organisation von Anlässen, Festen, Filmabenden etc. oder in der Unipolitik mitzumachen, informieren die Fachgruppe (FG) Osteuropa und die Studentische Körperschaft der Uni Basel (SKUBA).

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    Wo bekomme ich Kopierkarten für den Kopierer im Slavischen Seminar?

    Die Universität hat ein institutübergreifendes Kopierkartensystem. Die uniprint Karte kann an der Universitätsbibliothek (UB) und den jeweiligen Instituten erworben werden. Mit Geld kann sie allerdings nur an der UB aufgeladen werden.

    Der Kopierer im Slavischen Seminar befindet sich im zweiten Stock in der Küche.

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    Wo ist der Semesterapparat?

    Im Semesterapparat befinden sich während des Semesters Literatur, Kopiervorlagen, Ordner für Handouts etc. zu einer bestimmten Lehrveranstaltung. Diese Materialien sollten nur vor Ort verwendet und dann wieder in den Apparat zurückgestellt werden. Der Semesterapparat im Slavischen Seminar befindet sich in der Bibliothek im Dachstock.

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    Wo finde ich Arbeitsplätze im Institut?

    Slavisches Seminar: Die Bibliothek des Slavischen Seminars bietet im Dachstock mehrere Arbeitsplätze.

    Historisches Seminar: Der Aufenthaltsraum befindet sich direkt rechts im Eingangsbereich des Hauses. Der Lesesaal der Bibliothek - mit Handbibliothek - befindet sich gegenüber der Eingangstür der Bibliothek.

    Universitätsbibliothek (UB): Die UB bietet in verschiedenen Räumen insgesamt mehr als 400 Arbeitsplätze, unter anderem:

    Lesesäle
    Computerarbeitsplätze
    WLAN

    Darüber hinaus können Sie von Ihrem Arbeitsplatz zu Hause oder im Büro über das Internet den Katalog der UB abfragen und - als Angehörige der Universität Basel - in den von der UB lizenzierten Elektronischen Medien  via die VPN-Client-Software

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    Wie komme ich per WLAN kostenlos ins Internet?

    An der ganzen Universität, inklusive Instituten, ist das Internet per WLAN zugänglich für Angehörige der Universität Basel und für Angehörige anderer Schweizer Universitäten.

    Via EDUROAM kommen Sie kostenlos ins WLAN-Netz der Uni Basel sowie zahlreicher weiterer Universitäten weltweit.

    Für den Zugang via VPN-Client-Software müssen Sie sich die entsprechende Softwar installieren (s. Anleitung). Diese kann über den Download-Server des Universitätsrechenzentrums bezogen werden. Dort finden Sie auch ausführliche Installations- und Benutzeranleitungen für Windows und Mac OS X.

    Verwenden Sie in beiden Fällen die Zugangsdaten Ihres Uni-Mail-Accounts.

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    Darf ich Filme des Slavischen Seminars ausleihen?

    Die Mediothek des Slavischen Seminars dient der wissenschaftlichen Beschäftigung mit visuellen Medien in Lehre (inkl. Sprachausbildung) und Forschung. Es handelt sich dabei um einen nicht im Katalog verzeichneten wertvollen Präsenzbestand, der z. T. nicht ersetzbar ist. Bitte beachten Sie daher folgende Regeln:

    • An Externe können keine Filme ausgeliehen werden.
    • Es findet keine Heimausleihe von Filmen statt. Die Filme dürfen das Haus nicht verlassen.
    • Fachstudierende (BA Osteuropa-Studien / Osteuropäische Kulturen, MA Slavistik / OEG) sowie Studierende anderer Fächer, die im laufenden Semester an entsprechenden Lehrveranstaltungen des Slavischen Seminars teilnehmen, können Filme kurzfristig zur Verwendung innerhalb des Hauses ausleihen.
    • Für die Zeit der Ausleihe muss ein gültiger Studierendenausweis (Legi) im Sekretariat hinterlegt werden.
    • Der öffentlich zugängliche Computer im unteren Stock der Bibliothek verfügt über einen DVD-Brenner und entsprechende Software. Rohlinge können im Sekretariat bezogen werden.
    • Filme dürfen nur innerhalb des Hauses visioniert werden. Dafür ist der entsprechend ausgerüstete kleine Übungsraum (hinter dem grossen Übungsraum) vorgesehen, sofern dort keine Lehrveranstaltungen stattfinden. Bitte beachten Sie den Belegungsplan.
    • Nach Gebrauch müssen die Geräte ausgeschaltet werden, sonst werden sie beschädigt. Bitte hinterlassen Sie Räume und Apparate in ordnungsgemässem Zustand.
    • Verlorene oder beschädigte DVDs müssen ersetzt werden.
    • Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Sekretariat. 

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    Wie funktioniert die Bibliothek?

    Die allermeisten Bücher auch der Institutsbibliotheken sind (mit entsprechender Standortangabe) im gemeinsamen Katalog der Universitätsbibliothek (UB, gegenüber dem Bernoullianum an der Schönbeinstr. 18-20) erfasst.

    Als Studierende sind Sie automatisch als Benutzer der UB angemeldet: Ihre "Legi" gilt zugleich auch als Bibliotheksausweis. Als Zugangs-Benutzername zu Ihrem Online-Katalog-Konto sind die ersten 5 Buchstaben Ihres Nachnamens, als Passwort ist "basel" voreingestellt (kann und sollte in Ihrem Account geändert werden).

    Im Herbstsemester finden für Osteuropa-Studierende jeweils spezielle (Ein-)Führungen in der Bibliothek im Slavischen Seminar und in der UB statt. Ergänzt werden sie im Frühjahrssemester um entsprechende Datenbank- und Recherche-Führungen der UB. Die Teilnahme an diesen (Ein-)Führungen ist obligatorisch für das Bestehen der Proseminarstufe im BA-Modul Slavische Literaturwissenschaft. Bitte beachten Sie die entsprechenden Ankündigungen.

    Die UB bietet darüber hinaus regelmässig Führungen und Benutzerschulungen an. 

    Im Internet finden Sie erste Hinweise zur Benützung der Bibliotheken:

    Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Sekretariat.

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    Zugang zur SlavSem-Bibliothek ausserhalb der Öffnungszeiten

    In Ausnahmefällen kann Studierenden bei konkretem Bedarf und auf begründeten Antrag vorübergehend auch ausserhalb der regulären Öffnungszeiten Zugang zur Bibliothek gewährt werden.

    Mittels eines persönlichen sog. Badges sind das Institutsgebäude sowie die Bibliothek des Slavischen Seminars während der Gültigkeitsfrist des Badges zugänglich. Wird dieser Zugang gewährt, so gelten dafür strikt einzuhaltende Bedingungen.

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    Studienplanung und -Organisation

    Was soll ich in welchem Semester belegen? Wie sieht der optimale Stundenplan aus? Wieviele Stunden / KP pro Semester?

    BA: Das Studienschema am Ende der Wegleitung (Osteuropa-Studien / Osteuropäische Kulturen) zeigt alle curriculären Pflichtveranstaltungen, die Sie im Laufe Ihres gesamten BA-Studiums absolvieren müssen. Die dort aufgeführten Lehrveranstaltungen verteilen sich also über mehrere Semester. Die Regel- bzw. Mindeststudienzeit beträgt 6 Semester (3 Jahre). Selbstverständlich ist es möglich und erlaubt, länger zu studieren (s. dazu auch die entsprechende Frage in diesen FAQ).

    Aus diesem Grund - aber auch wegen unterschiedlicher individueller Fächerkombinationen (BA Osteurop. Kulturen) und Wahlmöglichkeiten im "Erweiterungsbereich" - kann kein verbindlicher Einheits-Stundenplan "für alle" angegeben werden.

    Ihren Semester-Stundenplan müssen Sie sich vielmehr jedes Semester mit Hilfe des Studienschemas und des aktuellen unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Umstände individuell selbst zusammenstellen.

    Dabei muss der Aufbau der einzelnen Module beachtet werden (vgl. hierzu das Kap. "Studienaufbau" in der Wegleitung).

    Grundsätzlich müssen jene Veranstaltungen, in denen Sie für Ihr Studium Kreditpunkt erwerben wollen, während des gesamten Semesters, d.h. wöchentlich besucht werden (mit max. 2 entschuldigten Absenzen pro Veranstaltung und Semester). Es empfiehlt sich also, sich die entsprechenden Tage resp. Tageszeiten während des ganzen Semesters dafür freizuhalten.

    Auf den Seiten der BA-Angebote finden Sie rechts als "Downloads" Musterstudienpläne (Osteuropa-Studien / Osteuropäische Kulturen). Diese zeigen Ihnen, wie ein Semesterstundenplan unter der Voraussetzung eines Vollstudiums in der Minimalstudienzeit (6 Sem.) erstellt werden kann - diesen können/müssen Sie durch Weglassen/Ersetzen etc. individuell variieren.

    Wichtig: Um mit dem BA Osteuropäische Kulturen den MA Slavistik anschliessen zu können, müssen Sie im Erweiterungsbereich die beiden Module "Slav. Literaturwiss." und "Slav. Sprachwiss." wählen, da für den MA Slavistik - abgesehen vom Spracherwerb - mindestens 28 KP im Bereich Slavistik vorausgesetzt werden.

    Wieviele Semesterwochenstunden? Ein Programm von durchschnittlich etwa 12-15, max. etwa 20 Stunden Präsenzunterricht oder etwa 8-10 Lehrveranstaltungen pro Woche ist empfehlenswert (s. auch den nächsten Abschnitt betr. KP). Diese Stundenzahl kann je nach anderweitigen Verpflichtungen und Belastungen, Semester etc. individuell variieren, zudem muss die für die Vor- und Nachbereitung aufzuwendende Zeit (Lektüre!), die nicht unterschätzt werden sollte, unbedingt mitberücksichtigt werden.

    Wieviele Kreditpunkte pro Semester? Das gesamte Studium umfasst 170 KP (entweder a) 2 Fächer x 70 KP + 30 KP komplementär oder b) 1 Studiengang à 140 KP + 30 KP komplementär). Weitere 10 KP kommen jeweils durch die BA-Prüfungen hinzu, diese müssen aber nicht "studiert" werden, können also hier vernachlässigt werden. Teilt man diese 170 KP durch 6 Semester Mindeststudienzeit, so ergeben sich im Durchschnitt 28,3 KP pro Semester. Darin sind - im Falle des Studiengangs (bei Fächkerkombinationen ergibt sich etvtl. ein etwas anderer Wert) - wiederum insgesamt 26 KP aus schriftlichen Arbeiten enthalten, die ebenfalls nicht "studiert" (aber - vorzugsweise in der vorlesungsfreien Zeit - geschrieben) werden müssen. Teilt man die nach Abzug dieser KP noch verbleibenden 144 KP durch 6 Semester, so ergeben sich im Schnitt 24 KP pro Semester (zuzüglich der schriftlichen Arbeiten, die natürlich auch Zeit beanspruchen).

    Beachten Sie aber bitte in jedem Fall unbedingt, dass es sich dabei nur um theoretische Annahmen handelt, konkret: um einen Durchschnittswert unter der Voraussetzung, dass Sie wirklich in 6 Semestern abschliessen möchten. Dazu sind Sie selbstverständlich keineswegs verpflichtet, auch ist diese Studiendauer nicht die Norm - durch Auslandssemester, zusätzliche Verpflichtungen wie Jobs etc., aber auch aufgrund individueller Studienpläne und anderer Faktoren verlängert sich das Studium automatisch; es wird in der Regel etwas länger als 6 Semester dauern. Setzen Sie sich also nicht durch abstrakte KP-Werte unter Druck.

    In den einzelnen Semestern Ihres Studiums kann, soll und wird die KP-Zahl selbstverständlich variieren. Dabei empfiehlt es sich, am Anfang tendenziell eher mehr (also 25-29 KP/Semester oder auch mehr) zu belegen, da in den späteren Semestern die zeitaufwendigen schriftlichen Arbeiten, ggf. Auslandsaufenthalte etc. hinzukommen.

    Belegen: Vergessen Sie nicht, alle gewählten Veranstaltungen innerhalb der Belegfrist unter MOnA zu belegen (diese Frist läuft in der Regel ca. 2 Wochen nach Semesterbeginn ab, ausführliche Hinweise und Anleitungen hier).

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    MA - Slavistik: Der Studienaufbau findet sich in den Merkblättern zu den einzelnen Varianten (I-IV) beschrieben. Download hier (rechts im Downloadbereich). OEG: siehe die Wegleitung. Download hier (rechts im Downloadbereich).

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    Ich finde eine (Pflicht-) Lehrveranstaltung nicht im Vorlesungsverzeichnis

    Aus personaltechnischen und Ressourcen-Gründen können nicht alle curriculären Pflicht-Lehrveranstaltungen (z. B. Sprachkurse, Einführungsveranstaltungen in den Modulen des Erweiterungsbereichs) in jedem Semester angeboten werden; sie wiederholen sich aber regelmässig in einem bestimmten Turnus. Konzentrieren Sie sich während der "Wartezeit" auf andere Veranstaltungen Ihres Faches, die im betr. Semester angeboten werden.

    Pflicht-Lehrveranstaltungen (z.B. eine Vorlesung im Modul "Kunstgeschichte in Ost-Europa") können nicht aus zeitlichen oder anderen Gründen (z.B. weil im entspr. Semester nichts "Passendes" angeboten wird) einfach durch andere (z.B. eine Vorlesung aus dem BA Kunstgeschichte, die aber nicht im Modul "Kunstgeschichte" des Erweiterungsbereichs figuriert) ersetzt werden. Solche Veranstaltungen können nur im Komplementären Bereich angerechnet werden. In den Modulen Ihres Faches gelten nur solche Lehrveranstaltungen, die im Vorlesungsverzeichnis auch in diesen Modulen figurieren (resp. äquivalente Lehrveranstaltungen an anderen Unis, die regulär "importiert" oder durch einen Learning Contract vereinbart werden).

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    Belegen (MOnA)? ADAM? - Was ist was?

    Belegen: Alle Lehrveranstaltungen, die Teil Ihres persönlichen Studienprogramms sind, die Sie also - regulär oder komplementär - vollständig absolvieren und in denen Sie Kreditpunkte erwerben möchten, müssen Sie offiziell "belegen". Hier finden Sie ausführliche Informationen zum Thema Belegen.

    ADAM: Mit dem Belegen werden Sie automatisch Mitglied des zur jeweiligen Lehrveranstaltung gehörigen ADAM-Workspaces. ADAM ist eine Plattform zum Austausch von Dokumenten - in diesem Fall von Semesterprogrammen, Texten, Protokollen, Materialien zu den einzelnen Kursen. Die Dozierenden und - wenn diese sie freischalten - Studierenden können hier Materialien zum Kurs hochladen, die allen Teilnehmenden zur Verfügung stehen. Sie erreichen ADAM unter http://adam.unibas.ch, wo Sie sich mit Ihren Unibas-Mailaccount-Angaben einloggen können.

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    Leistungsübersicht in MOnA: Lehrveranstaltungen / KP sind falsch zugeordnet

    Kein Grund zur Beunruhigung: Die definitive Zuordnung solcher Lehrveranstaltungen, die mehreren Modulen zugeordnet sind, wird im System erst nach der Prüfung bzw. vor Ausstellung der Urkunde im Prüfungssekretariat vorgenommen (bis zu diesem Zeitpunkt, d.h. während des Studiums sind diese Mehrfachzuordnungen provisorisch bzw. technisch lediglich "simuliert", auch etwaige Fehlzuordnungen können später noch behoben werden, solange alle benötigten Leistungen korrekt und mit der korrekten KP-Zahl in einem der zulässigen Module vorliegen).

    Wichtig: Davon abgesehen können Lehrveranstaltungen, auch wenn dies inhaltlich etc. plausibel erscheint, grundsätzlich nicht in andere Module "verschoben" werden; sie können grundsätzlich nur in den Modulen anerkannt werden, in denen sie zum Zeitpunkt des Angebots im Vorlesungsverzeichnis aufgeführt sind.

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    In einem früheren Semester erworbene KP erscheinen nicht auf der aktuellen Leistungsübersicht/Leistungskonto in MOnA

    Dies kann der Fall sein, wenn der/die betreffende Dozierende die Ergebnisse der Leistungsüberprüfung nach einem bestimmten Datum ins System eingegeben hat (z. B. auch im Falle von Wiederholungsprüfungen bei einem Teil der TeilnehmerInnen, die noch abzuwarten waren, bevor die Ergegnisse gesamthaft eingegeben werden). In diesem Fall tauchen die KP auf der Leistungsübersicht bzw. dem Leistungskonto des folgenden Semesters auf.

    Wichtig: An anderen Fakultäten (z.B. Jura / Wirtschaft) oder anderen Universitäten erworbene KP werden derzeit noch nicht in allen Fällen automatisch an das  Prüfungssekretariat unserer Fakultät weitergeleitet, die Ihr Leistungskonto führt. Sie erscheinen daher auch nicht in jedem Fall automatisch als verbucht in MOnA. Dies betrifft (als Sonderfall innerhalb der Osteuropa-Studienangebote) auch das Modul "Wirtschaft in Osteuropa" im Erweiterungsbereich, auch wenn der Transfer hier weitestgehend bereits automatisch funktioniert. Sie müssen solche KP ggf. mit den entsprechenden Bescheinigungen/Leistungsnachweisen der anderen Fakultäten selbst an das Studien- und Prüfungssekretariat der Phil.-Hist. Fakultät (Bernoullistr. 28, 4056 Basel, Ruth.Graf-at-unibas.ch) zur Anrechnung weiterleiten.

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    Belegen und Erwerb von KP an anderen Fakultäten (Wirtschaft, Jura etc.)

    An anderen Fakultäten (z.B. Jura / Wirtschaft) oder anderen Universitäten erworbene KP werden derzeit noch nicht in allen Fällen automatisch an das Prüfungssekretariat unserer Fakultät weitergeleitet, die Ihr Leistungskonto führt. Sie erscheinen daher auch nicht in jedem Fall automatisch als verbucht in MOnA. Dies betrifft (als Sonderfall innerhalb der Osteuropa-Studienangebote) auch das Modul "Wirtschaft in Osteuropa" im Erweiterungsbereich, auch wenn der Transfer hier weitestgehend bereits automatisch funktioniert. Sie müssen solche KP ggf. mit den entsprechenden Bescheinigungen/Leistungsnachweisen der anderen Fakultäten selbst an das Studien- und  Prüfungssekretariat der Phil.-Hist. Fakultät (Bernoullistr. 28, 4056 Basel, Hildegard.Raeuber@unibas.ch) zur Anrechnung weiterleiten.

    In Fällen, wo das Belegen von ausserfakultären Lehrveranstaltungen in MOnA unmöglich ist, handelt es sich in der Regel um solche Lehrveranstaltungen, die ausschliesslich für Fachstudierende der betreffenden Fakultät bestimmt sind. Lehrveranstaltungen (z.B. aus dem Bereich Wirtschaft), die in Osteuropa-Modulen figurieren, sollten in der Regel normal belegbar sein. Wenden Sie sich ansonsten bitte an das Studiendekanat der Phil.-Hist. Fakultät (s.o.), ggf. auch der Fakultät, der das anbietenden Institut angehört.

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    Belegen und Erwerb von KP an anderen Fakultäten (Wirtschaft, Jura etc.)

    An anderen Fakultäten (z.B. Jura / Wirtschaft) oder anderen Universitäten erworbene KP werden derzeit noch nicht in allen Fällen automatisch an das  Prüfungssekretariat unserer Fakultät weitergeleitet, die Ihr Leistungskonto führt. Sie erscheinen daher auch nicht in jedem Fall automatisch als verbucht in MOnA. Dies betrifft (als Sonderfall innerhalb der Osteuropa-Studienangebote) auch das Modul "Wirtschaft in Osteuropa" im Erweiterungsbereich, auch wenn der Transfer hier weitestgehend bereits automatisch funktioniert. Sie müssen solche KP ggf. mit den entsprechenden Bescheinigungen/Leistungsnachweisen der anderen Fakultäten selbst an das Studien- und  Prüfungssekretariat der Phil.-Hist. Fakultät (Bernoullistr. 28, 4056 Basel, Hildegard.Raeuber@unibas.ch) zur Anrechnung weiterleiten.

    In Fällen, wo das Belegen von ausserfakultären Lehrveranstaltungen in MOnA unmöglich ist, handelt es sich in der Regel um solche Lehrveranstaltungen, die ausschliesslich für Fachstudierende der betreffenden Fakultät bestimmt sind. Lehrveranstaltungen (z.B. aus dem Bereich Wirtschaft), die in Osteuropa-Modulen figurieren, sollten in der Regel normal belegbar sein. Wenden Sie sich ansonsten bitte an das Studiendekanat der Phil.-Hist. Fakultät (s.o.), ggf. auch der Fakultät, der das anbietenden Institut angehört.

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    Osteuropa-Studien: Wie funktionert das "Wahlmodul Vertiefung"?

    Das "Wahlmodul Vertiefung" stellt eine Art zusätzlichen, fachspezifischen komplementären Bereich dar. Hier können Lehrveranstaltungen aus allen Modulen des Studiengangs mit Ausnahme des Moduls "Spracherwerb Russisch", aber auch aus dem Bereich "Weitere Lehrveranstaltungen ohne Modulbezug", die im Vorlesungsverzeichnis des Studiengangs aufgeführt sind, im Umfang von 8 KP angerechnet werden. Ebenso fachspezifische Praktika (per Learning Contract), Tutorate etc. 

    Alle Lehrveranstaltungen bleiben - auch auf dem Zeugnis, das Sie mit dem Diplom erhalten - in den entsprechenen Modulen, das Wahlmodul wird also nicht gesondert aufgeführt. Um das Wahlmodul zu erfüllen, müssen Sie einfach die entsprechenden 8 KP zusätzlich zu den regulär in den anderen Modulen vorgesehenen KP, aber ebenfalls aus dem Angebot dieser Module absolvieren. Die entsprechenden "überzähligen" KP bleiben auf der Leistungsübersicht und auf dem Zeugnis auch in den jeweiligen Modulen angesiedelt, in denen sie anrechenbar sind. Am Ende Ihres Studiums wird vom Studiensekretariat und der Unterrichtskommission überprüft, ob Sie den Studiengang gemäss dem Studienplan (Studienordnung / Wegleitung) abgeschlossen haben - alles, was innerhalb der Module des Studiengangs jenseits des curriculären Pflichtpensums liegt, wird zunächst im Wahlmodul (bis 8 KP), danach "komplementär" angerechnet.

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    Was ist ein Studienvertrag / Learning Contract?

    Studienverträge regeln die Bedingungen des Erwerbs von Kreditpunkten ausserhalb des regulären Studienangebots auf individueller Basis. Sie definieren die Vergabe von Kreditpunkten bei studentischen Leistungen im Kontext ausserordentlicher Lehrformen, die in der Ordnung für das Bachelor- bzw. Masterstudium festgelegt sind, namentlich beim begleiteten Selbststudium, bei individuellen Exkursionen, bei der Mitarbeit in Forschungsprojekten, bei individuellen Praktika, bei tutoriellen Tätigkeiten sowie bei freien Seminararbeiten (siehe hierzu die nächste Frage!).

    WICHTIG:Learning Contracts können nur für aussercurriculare, d.h. nicht im Vorlesungsverzeichnis figurierende Leistungen an der Universität Basel (resp. von der Universität Basel (aus) organisierte Leistungen) verwendet werden. Für externe Leistungen, insbesondere solche an Einrichtungen, die selbst KP / ECTS vergeben, gibt es ein eigenes Formular (siehe die entsprechende Frage).

    Studienverträge (auch in MOnA über das Menü links erstellbar) müssen vorgängig zwischen Student/-in und verantwortlichem/r Dozent/-in vereinbart werden. Anschliessend genehmigt die entsprechende Unterrichtskommission die Vereinbarung, womit diese für alle Beteiligten verbindlich wird.

    Sie erleichtern uns die Arbeit, indem Sie sicherstellen, dass die Studienverträge vollständig und leserlich ausgefüllt sind – nach Möglichkeit online mit dem Computer (beschreibbares PDF-Format).

    Nach erfolgter Bewertung durch den verantwortlichen Dozierenden werden die Studienverträge durch das Studiendekanat verbucht. Dazu ist eine Ausführung des Studienvertrags beim Studiendekanat einzureichen. Für die Verbuchung benötigt das Studiendekanat etwas Zeit. Die Kreditpunkte werden auf der nächstfolgenden Datenabschrift (Leistungsübersicht/Leistungskonto in MOnA) ausgewiesen.

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    Kann ich Kreditpunkte von einem Modul in ein anderes verschieben lassen?

    In aller Regel: Nein. Lehrveranstaltungen können, auch wenn dies inhaltlich etc. plausibel erscheint, grundsätzlich nicht in andere Module "verschoben" werden; sie können also grundsätzlich nur in den Modulen anerkannt werden, in denen sie zum Zeitpunkt des Angebots im Vorlesungsverzeichnis aufgeführt sind bzw. waren.

    Ein Sonderfall sind solche Lehrveranstaltungen, die parallel in mehreren Modulen Ihres Studienfachs/-gangs bzw. Ihrer Studienfächer anrechenbar sind.

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    Freie Seminararbeiten / Vorgehen

    Sie können in Absprache mit den betr. Dozierenden auch sog. "freie" Seminararbeiten verfassen, d.h. solche, die nicht mit dem Besuch eines entsprechenden Seminars verbunden sind oder deren Thema davon unabhängig ist.

    Freie Seminararbeiten werden regulär über Learning Contracts vereinbart. Um den bürokratischen Aufwand, der mit Learning Contracts verbunden ist, zu minimieren, empfiehlt das Studiendekanat, solche Arbeiten formal (d.h. im Bewertungssystem) ggf. an aktuelle Seminare der betr. Dozierenden anzubinden: Belegen Sie dazu ggf. (nach entsprechender Absprache) ein aktuelles Seminar des/der betreffenden Dozierenden, ohne es zu besuchen. Der/die Dozierende setzt Sie dann im System auf "nicht erschienen", kann aber - unabhängig vom Thema - im System eine schriftliche Arbeit für Sie anlegen und dort auch direkt bewerten, was für alle Beteiligten weniger Aufwand bedeutet. Informieren Sie Ihre/n Dozierende/n ggf. über diese Möglichkeit bzw. das Vorgehen.

    Beachten Sie: Seminararbeiten zu Lehrveranstaltungen aus anderen Fächern, die in ein Modul des eigenen Faches verknüpft sind, müssen von einer/einem prüfungsberechtigten Fachvertreter/in des betreffenden (eigenen) Faches zweitkorrigiert werden, wenn (und nur wenn) die Bewertung der Arbeit in die BA-Note des eigenen Faches einfliessen soll, die Arbeit also als "BA-Arbeit" zählen soll; die Note der Arbeit soll in solchen Fällen einen Konsens beider Bewerter/innen darstellen.

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    StudienFACH "Osteurop. Kulturen": Welche Vorlesungen gelten im Modul "Basiswissen Osteuropa"?

    In diesem Modul müssen ausser "Länderkunde" (I + II) je 2 Vorlesungen nach freier Wahl aus dem "Kernbereich Slavische Kulturwissenschaft" und aus den Grund- bzw. Aufbaumodulen des  "Historischen Kernbereichs" des StudienGANGS "Osteuropa-Studien" studiert werden. Die historischen Vorlesungen können Sie als Studierende der "OE Kulturen"- nach Absprache mit den betreffenden Dozierenden - belegen, obwohl für Studierende der Geschichte bzw. des Studiengangs "OE-Studien" die Absolvierung des Einführungsmoduls die Voraussetzung dafür ist.

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    Kernbereiche im BA-Studium: Darf ich Seminare vor dem Abschluss der Proseminarstufe besuchen? Thematische vor einführenden PS? AMT?

    Die von der Wegleitung vorgeschriebene Reihenfolge ist - im Unterschied zum Ergänzungsbereich - in beiden Kernbereichen strikt einzuhalten.

    Historischer Kernbereich: Vor dem Besuch von Proseminaren in den Grundmodulen muss das Einführungsmodul abgeschlossen sein, ebenso vor dem Besuch von Übungen im Modul AMT. Vor dem Besuch eines Seminars in einem Aufbaumodul und dem Verfassen einer entsprechenden Seminararbeit müssen die Grundmodule inkl. PS-Arbeiten abgeschlossen sein.

    Kernbereich Slavische Kulturwissenschaften: Damit das Pflicht-"Seminar mit Arbeit", das am Ende in allen 3 Modulen des Bereichs gefordert ist, im betreffenden Modul anerkannt werden kann, muss zuvor die jeweilige Proseminarstufe in der korrekten Reihenfolge (1. PS Einführung ... / 2. themat. PS) erfolgreich absolviert worden sein. 

    Analoges gilt für den Besuch thematischer Proseminare vor der erfolgreichen Absolvierung der entsprechenden einführenden Proseminare.

    Wird schon vorher ein Seminar (resp. ein themat. PS / Grundmodul-PS) besucht, können die entsprechenden KP nur im Komplementären Bereich anerkannt werden. Nach Absolvierung der obligatorisch jeweils vorangehenden Stufe müsste in diesem Fall dann mindestens ein weiteres Seminar mit Arbeit im (resp. themat. PS / Grundmodul-PS mit Arbeit) im entsprechenden Bereich absolviert werden.

    Bitte beachten Sie: Absolvieren Sie ein Seminar vor Abschluss der PS-Stufe resp. ein thematisches vor dem entsprechenden einführenden PS, so wird dieses in Ihrer Leistungsübersicht zunächst regulär im entsprechenden Modul erscheinen. Die Zuordnung zum Komplementären Bereich aufgrund obiger Regelung erfolgt erst vor der BA-Prüfung anhand einer Überprüfung der Reihenfolge, in der die Veranstaltungen absolviert wurden. Bis zu diesem Zeitpunkt ist die Zuordnung der KP zu den Modulen generell nur provisorisch. Daher müssen Sie in diesem Fall rechtzeitig ein weiteres Seminar mit Arbeit resp. ein weiteres thematisches PS in der ordnungsgemässen Reihenfolge absolvieren, das dann im Modul verbleibt.

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    Kann ich dieselbe Lehrveranstaltung  in verschiedenen Semestern wiederholt besuchen?

    Im Prinzip: Ja. - An Lehrveranstaltungen, die sich "identisch" (zyklisch) wiederholen, können Sie - sofern es keine zahlenmässigen oder anderen Einschränkungen gibt und dies inhaltlich sinnvoll erscheint - mehrfach teilnehmen.

    Wurde Ihnen allerdings die vorgesehene Anzahl Kreditpunkte für eine Lehrveranstaltung bereits einmal verliehen, erhalten Sie bei der Wiederholung derselben Veranstaltung (gleichen Titels und/oder gleicher Nummer) keine KP mehr; hierauf wird sie das System MoNA beim Versuch, die betr. Veranstaltung wiederholt zu belegen, aufmerksam machen. Nehmen Sie in diesem Fall ggf. ohne Belege - und evtl. nach Rücksprache mit dem/der Dozierenden - daran teil und verbuchen Sie den Kurs als inhaltlichen Gewinn!

    (Falls Sie nicht an der Leistungsüberprüfung teilgenommen haben oder diese nicht bestanden haben, wurden Ihnen auch keine KP erteilt - in diesem Fall müssen Sie den Kurs selbstverständlich absolvieren und werden nach dessen erfolgreichem Besuch auch die entsprechenden KP erhalten.)

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    Kann ich die Note einer schriftlichen Arbeit verbessern? Abgelehnte (Pro-) Seminararbeit?

    Eine einmal eingereichte Arbeit kann nur angenommen oder abgelehnt werden. In den Ordnungen ist keine Notenverbesserung vorgesehen, wenn die Arbeit angenommen werden kann. Die von den Dozierenden im Bewertungssysten (TeLL) eingegebene Noten, die auf der Leistungsübersicht in MoNA ersdcheinen, sind verbindlich und definitiv.

    Wenn eine Arbeit abgelehnt werden musste, wird eine Überarbeitung angeboten, auf die die Bachelorstudierenden zugunsten eines Wiederholversuchs mit neuem Thema auch verzichten können. Die Masterstudierenden haben keinen Wiederholversuch mit neuem Thema, sie können die Arbeit jedoch überarbeiten und ein weiteres Mal einreichen.

    Vgl. BA-Ordnung § 18:

    "2 Die schriftliche Arbeit wird von der Dozentin bzw. dem Dozenten beurteilt, die bzw. der das Thema der Arbeit gestellt hat. Seminararbeiten müssen benotet werden. Die verantwortliche Dozentin bzw. der verantwortliche Dozent entscheidet innert sechs Wochen nach Abgabe der schriftlichen Arbeit über die Annahme oder macht Auflagen für eine Überarbeitung.

    3 Eine nicht angenommene schriftliche Arbeit kann einmal mit einem neuen Thema neu verfasst werden."

    MA-Ordnung § 18:

    2 "Die verantwortliche Dozentin bzw. der verantwortliche Dozent entscheidet innert sechs Wochen nach Abgabe der schriftlichen Arbeit über die Annahme oder macht Auflagen für eine Überarbeitung."

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    Praktika:  Was wird anerkannt?

    a) Zu Sprachaufenthalten im Modul "Zweite osteuropäische Sprache" (inkl. Bericht nach der Rückkehr): siehe Wegleitung.

    b) Praktika, die per Learning Contract im Wahlmodul Vertiefung resp. im Komplementären Bereich anerkannt werden können, müssen im weitesten Sinne mit dem Studium zu tun haben. Über ihre Anerkennung entscheidet im Vorfeld aufgrund einer detaillierten Praktikumsbeschreibung (Ort, Dauer, Umfang, Tätigkeitsbeschreibung, Bestätigung des Praktikumsplatzes/-Angebots) die Unterrichtskommission (UK), die über eine/n der Dozierenden kontaktiert werden kann. In der Regel können bei Vollzeitbeschäftigung 0.5 KP pro Praktikumswoche, aber nicht mehr als max. 8 KP anerkannt werden. Im Einzelfall entscheidet die UK. 

    c) Vom Fachbereich Osteuropa an der Uni Basel organisierte Praktika, die im engeren Sinne mit Studium und Wissenschaft zu tun haben (Forschungspraktika etc.), werden im Wahlmodul Vertiefung resp. im Komplementären Bereich anerkannt. Über die Höhe der KP-Vergabe (die aufgrund der grösseren Nähe zum Studium in der Regel höher ausfällt als im Falle von Wirtschafts- oder NGO-Praktika etc.) entscheidet im Einzelfall die UK.

    Im Anschluss an ein Praktikum der Kategorie b) oder c) muss im Sinne einer Leistungsüberprüfung als Voraussetzung für die KP-Vergabe zuhanden des/der vermittelnden Dozierenden, der/die den LC unterschreibt, ein Praktikumsbericht im Umfang von fünf bis zehn Seiten eingereicht werden. Dieser sollte folgendes enthalten:

    1. Beschreibung und Charakterisierung der Organisation / des Betriebs

    2. Allgemeine Beschreibung des Praktikumsplatzes / der eigenen Aufgaben

    3. Konkrete, detaillierte Schilderung der Praktikumstätigkeit

    4. Fazit, Lerngewinn (tätigkeitsbezogen wie auch sprachlich), eventueller Nutzen im Kontext des Studiums

    5. Arbeitszeugnis/Praktikumsbescheinigung (inkl. Dauer und Umfang)

    6. ggf. Anhang mit Dokumenten zu Organisation, Projekt etc.

    Vgl. BA-Ordnung § 19:

    "§ 19. Die Leistungsüberprüfung von individuellen Praktika erfolgt durch Praktikumsberichte.

    2 Praktika dauern mehrere Wochen bis zu sechs Monaten und finden in staatlichen oder privaten Institutionen statt. Nach Rücksprache mit der betreffenden Institution und den Studierenden legen die verantwortlichen Dozierenden Art und Dauer des Praktikums sowie Inhalt und Umfang des Praktikumsberichtes in einem Learning Contract schriftlich fest, der von der Unterrichtskommission des jeweiligen Studienfachs bzw. Studiengangs bewilligt wird.

    3 Praktikumsberichte werden durch die zuständige Dozentin bzw. den zuständigen Dozenten bewertet."

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    Ich möchte mit dem Schwerpunkt Linguistik studieren, finde aber zu wenig Lehrveranstaltungen

    Aufgrund der literaturwissenschaftlichen Ausrichtung des Lehrstuhls am Slavischen Seminar überwiegen naturgemäss literaturwissenschaftliche Lehrveranstaltungen. Weitere sprachwissenschaftliche Lehrveranstaltungen können selbstverständlich an anderen Universitäten (z. B. ZH, BE) besucht und nach dem Äquivalenzprinzip anerkannt werden - im Falle des MA Slavistik mit sprachwiss. Ausrichtung ist dies in einem bestimmten Umfang sogar unabdingbar (s. Wegleitung u. Merkblätter). BA-Studierenden mit spezifisch linguistischem Interesse sei empfohlen, etwa die zahlreichen sprachwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen, die vom Fach Germanistik angeboten werden, im komplementären Bereich zu nutzen.

    Prinzipiell gilt dies auch für andere Fachbereiche - siehe die Fragen zum Absolvieren bestimmter Veranstaltungen an anderen Universitäten.

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    Darf ich Pflicht-Lehrveranstaltungen - aus zeitlichen oder anderen Gründen - durch ähnliche Veranstaltungen  aus anderen Modulen oder Fächern ersetzen?

    Pflicht-Lehrveranstaltungen (z.B. eine Vorlesung im Modul "Kunstgeschichte in Ost-Europa") können nicht aus zeitlichen oder anderen Gründen einfach durch andere ersetzt werden. In den Modulen Ihres Faches gelten nur solche Lehrveranstaltungen, die im Vorlesungsverzeichnis auch in diesen Modulen figurieren. Auch eine "Verschiebung" von Lehrveranstaltungen aus einem Modul Ihres Faches in ein anderes ist in der Regel nicht möglich.

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    Darf ich im Erweiterungsbereich Arbeiten schreiben?

    In den Modulen des Erweiterungsbereichs (Kunst / Wirtschaft / Gesellschaft) sind keine schriftlichen Arbeiten gefordert. Fakultativ können Sie nach Absprache mit den entsprechenden Dozierenden in diesen Modulen aber selbstverständlich (Pro-) Seminararbeiten verfassen, die Ihnen dann entsprechend (3 resp. 5 KP) anerkannt werden. In diesem Fall ist allerdings ein klarer thematischer Bezug zu Osteuropa sowie die vorgängige Absprache mit einer/m Dozierenden aus dem Fachbereich Osteuropa erforderlich. Obligatorische Arbeiten in den Kernbereichen können nicht durch fakultative Arbeiten im Erweiterungsbereich ersetzt werden.

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    Kann ich gewählte Wahlmodule / Fächer wechseln?

    Ja. Bei solchen Wechseln ist ggf. mit einem entsprechenden "Zeitverlust" zu rechnen. Alle bereits erworbenen KP, die bei der neuen Kombination nicht mehr ins Pflichtprogramm passen, gehen nicht verloren, sie werden dann im Komplementären Bereich angerechnet.

    Studierende, die sich mit Vorleistungen aus anderen Studiengängen oder von anderen Universitäten zum Studium an der Universität Basel anmelden, können deren Anerkennung an ihr hiesiges Studium beantragen, sofern diese Studienleistungen nicht bereits für einen Abschluss verwendet wurden.

    Studierende mit solchen Vorleistungen erhalten vom Studiensekretariat bei der Anmeldung ein Anerkennungsformular, das sie ausgefüllt und mit den notwendigen Nachweisen versehen beim Studiendekanat der Philosophisch-Historischen Fakultät einreichen. Die Unterlagen werden von den zuständigen Unterrichtskommissionen begutachtet. Studienleistungen, die in ECTS-Punkten ausgewiesen sind, werden 1:1 anerkannt. Die Studierenden werden von der Fakultät per Verfügung über die Anerkennung ihrer Vorleistungen informiert. Die Anerkennung erfolgt im Hinblick auf eine bestimmte Fächerkombination oder auf einen bestimmten Studiengang. Bei einem allfälligen Studienfach-/Studiengangswechsel, muss die Anerkennung wieder neu beantragt werden.

    In der Regel werden Leistungen, die dem Curriculum Ihrer neuen Kombination entsprechen, nach dem Äquivalenzprinzip anerkannt, alles andere im Komplementären Bereich. Schon bevor der Wechsel abgeschlossen ist, können Sie selbstverständlich Lehrveranstaltungen des neuen Studienfachs/-gangs belegen.

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    Bin ich im Komplementären Bereich völlig frei? / Leistungen aus anderen Fakultäten

    Grundsätzlich: ja. Der Komplementäre Bereich ist ein Freiwahlbereich. Grundsätzlich gibt es zwei "Hauptstrategien" in diesem Bereich: 1.) Entweder Sie konzentrieren sich im Umfang von einem oder mehreren kompletten Modulen (insgesamt max. 30 KP) auf einen bestimmten Bereich des eigenen Faches und erwerben hier etwa eine weitere Sprache; dasselbe ist in einem anderen Studienfach, auch an einer anderen Fakultät möglich: so studieren Sie quasi noch ein "halbes" weiteres (zweites oder drittes) Fach. Für manche Bereich werden im Komplementären Bereich sog. "Zertifikate" angeboten (für Studierende anderer Fächer auch im Bereich der russischen, tschechischen oder kroatischen Sprache und Kultur), s. hierzu die Wegleitung für den Komplementären Bereich - oder aber Sie belegen 2.) im Komplementären Bereich nach Lust und Laune unterschiedlichste Lehrveranstaltungen aus den verschiedensten Bereichen. Schliesslich können Sie 3.) auch beide Strategien kombinieren (indem Sie etwa Ihr/en Studiengang/-Fach über das curriculare Pflichtprogramm hinaus vertiefen und zusätzlich andere Lehrveranstaltungen studieren).

    Einige Fakultäten sind noch nicht so weit in das Projekt SAP Campus integriert, dass die dort belegten Lehrveranstaltungen und erworbenen Kreditpunkte direkt auf die Kreditpunkte-Konti verbucht werden.

    Dies betrifft Kreditpunkte aus folgenden Fakultäten:
    • Theologische Fakultät
    • Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
    • Psychologische Fakultät

    Studierende wenden sich mit den Bescheinigungen/Datenabschriften der erwähnten Fakultäten an unser Studiendekanat, das manuell die Verbuchung der Kreditpunkte vornimmt. Dasselbe gilt vice versa für Studierende der erwähnten Fakultäten, die im Fachbereich Osteuropa KP erwerben.

    Die angerechneten Leistungen erscheinen auf der Leistungsübersicht und im Zeugnis. Sie werden aber nur einmal auf der Datenabschrift ausgewiesen, und zwar auf der jener Fakultät, in der die Punkte erworben wurden.

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    Wie oft darf ich fehlen? - Absenzenregelung

    Insbesondere für (Pro-) Seminare und Übungen gilt die "aktive Teilnahme" im Sinne einer "lehrveranstaltungsbegleitenden Leistungsüberprüfung" als Voraussetzung für den Erwerb der entsprechenden Kreditpunkte. Dies impliziert natürlich die möglichst vollständige Teilnahme, die im übrigen für sämtliche Lehrveranstaltungen eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Kreditpunkte stehen im Bologna-System für einen bestimmten sog. "work load", der sich nach der aufgewendeten Zeit für eine Lehrveranstaltung bemisst; diese umfasst als Basis die entsprechende Präsenzzeit (Semesterwochenstunden) einer Lehrveranstaltung zuzüglich ggf. Vor- und Nachbereitung

    Gemäss Beschluss der Unterrichtskommission (UK) Osteuropa ist die vollständige Teilnahme an sämtlichen Sitzungen einer Lehrveranstaltung die Grundbedingung für den Erwerb der entsprechenden Anzahl KP bei erfolgreicher Absolvierung, wobei pro Lehrveranstaltung und Semester bis zu 2 entschuldigte Absenzen resp. im Falle von Sprachkursen Fehlzeiten im Umfang von max. 10% der Lektionen eines Semesters toleriert werden.

    Es versteht sich von selbst, dass es in Ihrem eigenen Interesse kein Ziel sein sollte, diesen Rahmen in Fällen, in denen keine echte Verhinderung vorliegt, "voll auszuschöpfen".

    Wenn - z.B. aufgrund einer "Terminkollision" - von vornherein absehbar ist, dass Sie an einem Kurs nicht regelmässig werden teilnehmen können, sollten Sie davon absehen, ihn überhaupt zu besuchen; achten Sie also bei der Stundenplangestaltung darauf, dass Sie Kurse wählen, die Sie auch vollständig besuchen können: Grundsätzlich müssen jene Veranstaltungen, in denen Sie für Ihr Studium Kreditpunkt erwerben wollen, während des gesamten Semesters, d.h. wöchentlich besucht werden. Es empfiehlt sich also, sich die entsprechenden Tage resp. Tageszeiten während des ganzen Semesters freizuhalten.

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    Sprachkurse

    Welche Sprachen werden angeboten bzw. anerkannt und wann beginnt welcher Sprachkurs?

    Am Slavischen Seminar werden ausser Russisch regulär Tschechisch, Polnisch und Kroatisch/Serbisch angeboten. Aus Ressourcengründen können nicht jedes Semester Anfängerkurse in allen Sprachen beginnen. Russisch I beginnt jedes Herbstsemester. Die anderen Sprachkurse fangen in der Regel jeweils nach einem Zyklus von 3 Semestern wieder von vorne an. Die aktuell angebotenen Kurse finden Sie im Vorlesungsverzeichnis. Für genauere Informationen kontaktieren Sie bitte direkt die zuständigen LektorInnen. Nicht am slavischen Seminar angeboten werden Ungarisch und Jiddisch. Beide Kurse können ebenfalls in Modul Zweite Sprache anerkannt werden.

    Selbstverständlich werden auch äquivalente Sprachkurse von anderen Universitäten anerkannt. Näheres dazu finden Sie in der entsprechenden Wegleitung.

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    Kann ich ohne Russisch-Vorkenntnisse mit dem Studium beginnen?

    Ja. Bedingung ist aber, dass vor Studienbeginn der Russisch-Intensivkurs besucht wird. Der Besuch dieses Kurses ist Voraussetzung zur Teilnahme am regulären obligatorischen Russisch-Unterricht auf BA-Niveau. Er findet einmal jährlich, vor Beginn des Herbstsemesters statt. Der Kurs ist kostenlos und dauert 3 Wochen. Im Frühjahrssemster wird der Kurs nicht angeboten. Die Semesterdaten finden Sie hier.

    Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die rechtzeitige Voranmeldung per E-Mail (slavsem-at-unibas.ch) unter Angabe des Studiengangs / der Studienfächer ist obligatorisch. Der konkrete Termin und die Anmeldefrist werden frühzeitig auf der Startseite dieser Webpräsenz bekannt gegeben.

    StudienanfängerInnen ohne Russischkenntnisse, die sich erst nach Anmeldeschluss melden, können erst im folgenden Jahr am Kurs teilnehmen oder müssen die Vorkenntnisse anderweitig erwerben. In beiden Fällen kann mit dem regulären Russischunterricht im Rahmen des Studiums erst im nächsten Jahr begonnen werden.

    MuttersprachlerInnen und StudienanfängerInnen mit Russisch-Vorkenntnissen (siehe nächste Frage) werden gebeten, sich vor Ablauf der Anmeldefrist zur Abklärung bei der Lektorin maria.chevrekouko-at-unibas.ch zu melden.

    Studierende anderer Fächer und Hörer können sich provisorisch anmelden; sofern es nach Anmeldeschluss freie Plätze gibt, werden sie in der Reihenfolge ihrer Anmeldung berücksichtigt und in jedem Fall benachrichtigt. Interessierte, die weder Studierende noch Hörer sind, können nicht an dem Kurs teilnehmen. Sie seien auf die Kursangebote externer Anbieter verwiesen.

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    Ich habe Sprach-Vorkenntnisse / bin MuttersprachlerIn

    MuttersprachlerInnen und StudienanfängerInnen mit Russisch-Vorkenntnissen werden gebeten, sich vor Ablauf der Anmeldefrist zum Intensivkurs zur Abklärung bei der Lektorin maria.chevrekouko-at-unibas.ch zu melden.

    Für Studierende mit muttersprachlichen oder anderen Vorkenntnissen gelten gemäss Beschluss der Unterrichtskommission folgende Regelungen:

    a) Muttersprache Russisch: Als Muttersprachler/innen werden auf Antrag Studierende anerkannt, die eine abgeschlossene Mittel- oder Hochschulausbildung an einer russischen resp. russischsprachigen (Hoch-)Schule nachweisen können. Sie werden vom Besuch des obligatorischen Moduls “Spracherwerb Russisch” befreit. Das Modul (14 KP) wird ihnen unter der Bedingung vollumfänglich erlassen, dass sie – gemäss individueller schriftlicher Vereinbarung – eine andere Sprache im Umfang von 14 KP studieren. Dies kann eine der an der Universität Basel angebotenen slavischen Sprachen sein oder, falls entsprechende Kenntnisse fehlen, auch Deutsch als Fremdsprache / Französisch / Englisch. Wird eine slavische Sprache gewählt, muss diese ggf. zusätzlich zu den regulären Leistungen im Erweiterungsbereich studiert werden.

    b) Muttersprachler/innen anderer slavischen Sprachen können ihre Muttersprache nicht anerkannt bekommen, da das (Wahlpflicht-) Modul "Zweite slavische/osteuropäische Sprache" nicht obligatorisch ist. Ihnen wird der Erwerb einer weiteren Sprache oder die Wahl anderer Module im Erweiterungsbereich empfohlen.

    c) Studierende mit Muttersprach- bzw. ausbaufähigen muttersprachlichen Kenntnissen absolvieren in allen angebotenen Sprachen (inkl. Russisch) nach Einstufung durch die/den Lektor/in eine ihrem Niveau entsprechende spezielle Prüfung und steigen in den Kurs ein, der ihrem Sprachniveau entspricht. Die erlassenen KP aller übersprungenen Kurse sind – gemäss individueller schriftlicher Vereinbarung – durch den Besuch von Lehrveranstaltungen aus den Modulen des Studiengangs/-fachs im entsprechenden Umfang zu kompensieren. Diese dürfen weder zur Erfüllung des Pflichtsolls im regulären Studiengang/-fach noch des regulären Komplementären Bereichs verwendet werden, sondern müssen zusätzlich erbracht werden. Dies können zusätzliche Seminare und Vorlesungen nach freier Wahl aus beliebigen Modulen der Kernbereiche oder des Erweiterungsbereichs des Studienfachs/-gangs sein. Handelt es sich um mehr als 8 KP, empfiehlt es sich (aus Gründen des Angebots, aber auch zur Erweiterung des eigenen Profils), ein weiteres (zusätzliches) Modul aus dem Erweiterungsbereich mindestens im entsprechenden Umfang zu studieren.

    d) Studierende ohne muttersprachliche Kenntnisse, aber mit Vorkenntnissen, schreiben in allen angebotenen Sprachen die Prüfung des höchsten der zu überspringenden Kurse mit, ohne diesen zuvor besucht zu haben, und steigen damit in den nächst höheren Kurs ein. Die erlassenen KP aller übersprungenen Kurse sind – gemäss individueller schriftlicher Vereinbarung – durch den Besuch von Lehrveranstaltungen aus den Modulen des Studiengangs/-fachs im entsprechenden Umfang zu kompensieren. Diese dürfen weder zur Erfüllung des Pflichtsolls im regulären Studiengang/-fach noch des regulären Komplementären Bereichs verwendet werden, sondern müssen zusätzlich erbracht werden. Dies können zusätzliche Seminare und Vorlesungen nach freier Wahl aus beliebigen Modulen der Kernbereiche oder des Erweiterungsbereichs des Studienfachs/-gangs sein. Handelt es sich um mehr als 8 KP, empfiehlt es sich (aus Gründen des Angebots, aber auch zur Erweiterung des eigenen Profils), ein weiteres (zusätzliches) Modul aus dem Erweiterungsbereich mindestens im entsprechenden Umfang zu studieren.

    e) Zertifikate mit Vorkenntnissen
    Möchten Sie ein Zertifikat erwerben, verfügen aber bereits über Vorkenntnisse der betreffenden Sprache, kontaktieren Sie bitte die/den entsprechende/n Sprachlektor/in. Diese/r nimmt eine entsprechende Einstufung vor. Sie brauchen ggf. nur denjenigen Teil des Sprachmoduls, das zum Zertifikat gehört, zu absolvieren, der - Ihrem Sprachniveau entsprechend - für Sie sinnvoll ist. Die KP der "übersprungenen" Kurse brauchen in diesem Fall nicht kompensiert zu werden: Die Unterrichtskommission bestätigt dem Studiendekanat vor der Ausstellung des Zertifikats nach Rücksprache mit der/dem Sprachlektor/in, dass in Ihrem Fall Vorkenntnisse anerkannt wurden. Sie erwerben das Zertifikat in diesem Fall also mit einer geringeren Anzahl KP. Das Zertifikat ist in jedem Fall Teil Ihres Komplementären Bereichs. Die im Rahmen des Zertifikats erworbenen KP werden Ihnen somit unabhängig von dessen Umfang komplementär angerechnet - umgekehrt müssen Sie dafür besorgt sein, dass Sie den Komplementären Bereich in jedem Fall erfüllen, also insgesamt mindestens 30 KP komplementär erwerben.

    Vorgehen (nur a, b, c, d): Beantragen Sie den Erlass auf dem entsprechenden Formular [PDF (93 KB)]. Drucken Sie es doppelt aus, unterschreiben Sie beide Exemplare und leiten Sie sie an die/den zuständige/n Sprachlektor/in weiter. Nach der Bestätigung (per Unterschrift) durch die/den Sprachlektor/in leitet diese/r den Antrag an die Unterrichtskommission (UK) weiter, die beim Studiendekanat den Erlass der entsprechenden KP für Sie beantragt und Ihnen ein gegengezeichnetes Exemplar wieder zukommen lässt. Sie sind verpflichtet, dem Studiendekanat den Antrag bei der Beantragung Ihres Zeugnisses vorzulegen.

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    Kann ich als Externe/r an den Sprachkursen des slavischen Seminars teilnehmen?

    Studierende anderer Fächer und Hörer können sich provisorisch zum Russisch-Intensivkurs (s. vorletzte Frage) und damit auch zum darauf aufbauenden regulären Russischunterricht anmelden (slavsem-at-unibas.ch). Sofern es nach Anmeldeschluss freie Plätze gibt, werden sie in der Reihenfolge ihrer Anmeldung berücksichtigt und ggf. entsprechend benachrichtigt, sie können es im darauffolgenden Jahr wieder versuchen. Interessierte, die weder Studierende noch Hörer sind, können nicht an dem Kurs teilnehmen. Sie seien auf die Kursangebote externer Anbieter verwiesen.

    Interessieren Sie sich für Kroatisch oder Tschechisch, wenden Sie sich bitte direkt an die/den verantwortliche/n Lektor/in.

    Bitte beachten Sie auch die Möglichkeit, als Studierende/r anderer Fächer im Komplementären Bereich Zertifikate für Russische, Tschechische oder Kroatische/Serbische Sprache und Kultur zu erwerben.

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    Kann ich mehr als eine weitere Sprache studieren?

    Ja. Eine weitere Sprache kann im Modul "Zweite slavische Sprache" angerechnet werden. Die betreffende Sprache muss im Umfang von 14 KP studiert werden. Übrige Punkte für Sprachkurse können Sie sich im Wahlmodul Vertiefung oder im komplementären Bereich anrechnen lassen.

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    Werden mir externe Sprachkurse / Sprachkurse im Ausland anerkannt?

    Ja, sofern die Sprachkurse an einer Universität im Rahmen eines philologischen Studiums angeboten werden. Grundsätzlich kann ohne offiziellen Beleg nichts anerkannt werden.

    Extern erworbene Kreditpunkte (bei Institutionen, die KP/ECTS vergeben) werden von der Unterrichtskommission (UK) 1:1 anerkannt. Die entsprechenden Kreditpunkte können in Ihr Basler KP-Konto "importiert" werden. 

    Wenn von der externen Uni keine KP vergeben wurden, werden die KP von der UK analog zur Basler Regelung entsprechend der Art und dem Umfang der betr. Lehrveranstaltungen vergeben.

    Sprachkurse in den Schulsprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch werden erst ab Niveau B2 des gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens anerkannt.

    Die Punkte können, sofern es sich um eine Sprache handelt, die in Ihrem Studiengang/-fach anerkannt wird, im entsprechenden Sprachmodul angerechnet werden; ansonsten im "Erweiterungsmodul Vertiefung" resp. im Komplementären Bereich.

    Sprachkurse, welche vom Sprachenzentrum der Universität Basel oder von Sprachenzentren anderer Universitäten angeboten werden, können im Bachelor- und im Masterstudium der Phil.-Hist. Fakultät (nur!) im Komplementären Bereich angerechnet werden. Nicht-universitäre Sprachkurse werden nicht anerkannt (mit Ausnahme offizeller international gültiger Sprachzertifikate). Die Bedingungen, die dafür ggf. erfüllt werden müssen, finden Sie hier [PDF (19 KB)] beschrieben.

    Im Modul "Spracherwerb Russisch" muss mindestens ein Vertiefungskurs in Basel absolviert werden. Als Äquivalent zu diesem Modul wird auch das Zertifikat TRKI-1 anerkannt - auch in diesem Fall bleibt aber ein Vertiefungskurs in Basel zu absolvieren.

    Je nachdem empfiehlt sich auch beim Besuch auch nur einzelner Lehrveranstaltungen vorab eine formelle Anmeldung beim Studiensekretariat (resp. Äquivalent) der externen Uni, damit Ihnen die entspr. KP von dieser direkt gutgeschrieben werden können. Erkundigen Sie sich rechtzeitig vor Ort!

    Bitte beachten Sie auch die Hinweise zu EUCOR hier.

    Wenden Sie sich nach Ihrer Rückkehr bitte mit den mitgebrachten Leistungsnachweisen - mit Angabe der Veranstaltungsform (Sprachkurs, Übung, Tutorat etc.), des Titels, des Umfangs (nach Semesterwochenstunden), des/der Dozierenden, ggf. der Anzahl KP auf dem Anerkennungsformular und mit den entspr. Scheinen/Belegen - an das für die Abwicklung zuständige Studiendkanat, das Ihren Antrag an die zuständige UK weiterleitet. Auf deren Antrag entscheidet die fakultäre Prüfungskommission über die Anerkennung. Das Resultat erfahren Sie wiederum vom Studiendekanat:

    Dekanat Phil. I., Studiendekanat, Bernoullistr. 28, 4056 Basel

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    Was sind Zertifikate (Russisch, Tschechisch, Kroatisch/Serbisch), wem stehen sie offen?

    Im Komplementären Bereich können thematisch zusammenhängende Lehrveranstaltungen im Umfang von insgesamt 25 KP zertifiziert. d.h. zu einem Zertifikat "Russische (resp. Kroatische oder Tschechische Sprache und Kultur) zusammengefasst werden. Eine genaue Beschreibung der Bedingungen und des Inhalts findet sich in der Wegleitung zum Komplementären Bereich resp. in deren Anhang (Kroatisch: S. 17, Russisch: S. 20, Tschechisch: S. 21). Weiterhin gibt es seit FS 2010 ein Zertifikat "Kulturelle Topographien".

    Möchten Sie ein Zertifikat erwerben, verfügen aber bereits über Vorkenntnisse der betreffenden Sprache, kontaktieren Sie bitte die/den entsprechende/n Sprachlektor/in. Diese/r nimmt eine entsprechende Einstufung vor. Sie brauchen ggf. nur denjenigen Teil des Sprachmoduls, das zum Zertifikat gehört, zu absolvieren, der - Ihrem Sprachniveau entsprechend - für Sie sinnvoll ist. Die KP der "übersprungenen" Kurse brauchen in diesem Fall nicht kompensiert zu werden: Die Unterrichtskommission bestätigt dem Studiendekanat vor der Ausstellung des Zertifikats nach Rücksprache mit der/dem Sprachlektor/in, dass in Ihrem Fall Vorkenntnisse anerkannt wurden. Sie erwerben das Zertifikat in diesem Fall also mit einer geringeren Anzahl KP. Das Zertifikat ist in jedem Fall Teil Ihres Komplementären Bereichs; die im Rahmen des Zertifikats erworbenen KP werden Ihnen somit unabhängig von dessen Umfang komplementär angerechnet - umgekehrt müssen Sie dafür besorgt sein, dass Sie den komplementären Bereich in jedem Fall erfüllen, also insgesamt mindestens 30 KP komplementär erwerben.

    Zertifikate können im BA wie im MA oder auch anteilig in beiden Studienabschnitten erworben werden - die betreffenden Lehrveranstaltungen sind wie alle anderen des Komplementären Bereichs aus dem Kompl. Bereich des BA in jenen des MA übertragbar, falls sie weder zur Erfüllung des Curriculums noch des komplementären Bereichs des BA benötigt werden (ausführlich siehe hier).

    Da die zertifizierbaren Angebote für die betr. Studierenden nur im Komplementären Bereich anrechenbar sein dürfen, also keine curriculären (Pflicht-) Lehrveranstaltungen der betr. regulären Fächer beinhalten dürfen, können Studierende der Osteuropa-Studien resp. der Osteuropäischen Kulturen resp. der Slavistik das Zertifikat "Russische Sprache und Kultur" nicht erwerben, da das Russische von allen erfüllt wird. Die Zertifikate in Tschechisch resp. Kroatisch können Studierende dieser Fächer nur dann absolvieren, wenn sie die betrreffende Sprache nicht auch bereits im Modul "Zweite osteuropäische/slavische Sprache" studieren.

    Sie können selbstverständlich auch unabhängig von Zertifikaten bestimmte Bereiche Ihres Faches über das curriculäre Pflichtprogramm hinaus (im Erweiterungsbereich und/oder im Komplementären Bereich) nach Belieben vertiefen - diese Lehrveranstaltungen werden dann, wie alle anderen auch, auf dem Zeugnis, das dem Diplom beiliegt, einzeln aufgeführt und dokumentiert. Vgl. hierzu die Fragen zum Komplementären Bereich und zum "Wahlmodul Vertiefung" (Osteuropa-Studien).

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    Mobilität

    Kann ich ein Studienfach an der Uni Basel mit einem Studienfach an einer anderen Schweizer Universität kombinieren?

    Ja, dies ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich (sowohl im BA- wie auch im MA-Studium), sofern das betreffende Studienfach an der Uni Basel nicht angeboten wird. Die entsprechenden Regelungen finden sich jeweils in § 8 der BA-Ordnung bzw. der MA-Ordnung.

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    Kann ich mir eine (auch fachfremde) Lehrveranstaltung an einer anderen Uni im In- oder Ausland anrechnen lassen?

    In der Regel ja. Veranstaltungen, die dem Basler Curriculum entsprechen, werden nach dem Äquivalenzprinzip in den entsprechenden Modulen anerkannt (s. auch die nächste Frage), alles andere - z.B. ein Informatikkurs an der ETH - im Komplementären Bereich (s. dazu auch die nächste Frage).

    Je nachdem empfiehlt sich auch beim Besuch auch nur einzelner Lehrveranstaltungen vorab eine formelle Anmeldung beim Studiensekretariat (resp. Äquivalent) der externen Uni, damit Ihnen die entspr. KP von dieser direkt gutgeschrieben werden können. Erkundigen Sie sich rechtzeitig vor Ort!

    Bitte beachten Sie auch die Hinweise zu EUCOR hier.

    Zum weiteren Vorgehen konsultieren Sie die nächste Frage.

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    Wechsel von einer anderen Universität / Externe Lehrveranstaltungen / Auslandsemester etc. - was wird anerkannt? Wie muss ich vorgehen?

    Studierende, die Studienleistungen ausserhalb der Universität Basel bzw. ausserhalb der Philosophisch-Historischen Fakultät erbracht haben, können beantragen, dass diese Leistungen an ihr Fachstudium agerechnet werden.

    "Mitgebrachte" Studienleistungen werden von der Unterrichtskommission (UK) nach dem Äquivalenzprinzip anerkannt: Was nach Art bzw. Thematik und Umfang den curricularen Pflichtlehrveranstaltungen entspricht, kann in den entsprechenden Modulen anerkannt werden, alles andere im Komplementären Bereich.

    Bitte beachten Sie: KP/ECTS-Summen, die gesamthaft für Leistungen vergeben wurden, können nicht "aufgespaltet" oder geteilt werden. Erhalten Sie im Ausland für ein Seminar mit Essay 10 KP, können diese nur gesamthaft im entsprechdenden Basler Modul anerkannt werden, nicht aber aufgespaltet und auf verschiedene Module verteilt werden.

    Wenn von der externen Uni keine KP vergeben wurden, werden sie von der UK analog zur Basler Regelung entsprechend der Art und dem Umfang der betr. Lehrveranstaltungen vergeben. Universitäre Sprachkurse in den Schulsprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch werden erst ab Niveau B2 des gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens anerkannt. Grundsätzlich kann ohne offiziellen Beleg nichts anerkannt werden.


    I. Vorgehen vor dem Besuch der externen Universität

    • Wenden Sie sich vorab (auch beim Besuch nur einzelner Lehrveranstaltungen an einer CH-Uni) beim Studiensekretariat (resp. Äquivalent) der externen Uni, damit Ihnen diese im Anschluss an die Veranstaltung(en) ein "Transcript of Records" aussstellt, d.h. eine Bestätigung über den Erwerb der entspr. KP. Erkundigen Sie sich dafür rechtzeitig vor Ort.
    • In vielen Fällen (z.B. ERASMUS) wird die "empfangende" Universität dazu einen "Mobilitäts-Studienvertrag" verlangen, auf dem Sie die Lehrveranstaltungen, die Sie zu absolvieren gedenken, im Voraus aufführen. Lassen Sie diesen vom Sekretariat Ihres Seminars oder im Departement unterschreiben und stempeln.

    • Beurlaubung im Auslandssemester: Planen Sie ein ganzes Semester an einer anderen Universität, sollten Sie sich auf dem Studiensekretariat der Uni Basel für das betreffende Semester "beurlauben" lassen. Sie bezahlen dabei weniger Semestergebühren. Die erworbenen Punkte werden Ihnen trotzdem anerkannt.

    EUCOR ist die grenzüberschreitende Konföderation der Oberrheinischen Universitäten in Basel, Freiburg, Strasbourg, Karlsruhe und Mulhouse. Mit dem EUCOR-Studierendenausweis können Sie an diesen Universitäten Lehrveranstaltungen besuchen sowie Bibliotheken und andere Einrichtungen benutzen. Wer regelmässig während des Semesters an einer EUCOR-Universität Lehrveranstaltungen besucht, erhält einen Fahrkostenzuschuss: Studierende erhalten pro Semester 200.00 CHF Fahrtkostenzuschuss bei den nahe gelegenen Universitäten Freiburg und Mulhouse, 500.00 CHF bei den weiter entfernt liegenden Unis Strasbourg und Karlsruhe. Blockseminare werden von Fall zu Fall geregelt.

    II. Vorgehen nach dem Besuch der externen Uni

    Wenden Sie sich nach Ihrer Rückkehr bitte mit 1.) den mitgebrachten Leistungsnachweisen / Transcript of Records und 2.) dem Anerkennungsformular - mit Angabe der Veranstaltungsform (VL, Sem., PS, Übung, Arbeit etc.) des Titels, des Umfangs (nach Semesterwochenstunden), des/der Dozierenden, gegebenenfalls der Anzahl KP/ECTS auf sowie, falls einer abgeschlossen wurde, 3.) dem Mobilitäts-Studienvertrag (keine normalen Basler Learning Contracts, diese sind nur für aussercurriculare Leistungen an der Uni Basel vorgesehen) sowie ggf. den entspr. Scheinen/Belegen - an das für die Abwicklung zuständige Studiendekanat (Abt. "Verwaltung Kreditpunkte"):

    Dekanat Phil. I
    Studiendekanat
    Bernoullistrasse 28
    4056 Basel

    Das Dekanat leitet Ihren Antrag an die zuständige UK weiter. Auf deren Antrag entscheidet die fakultäre Prüfungskommission über die Anerkennung. Das Resultat erfahren Sie wiederum vom Studiendekanat.

    Extern erworbene ECTS / KP werden 1:1 angerechnet, unabhängig davon, wieviele KP die entsprechenden Lehrveranstaltungen in Basel ergeben hätten. Wichtig ist daher nur, dass Sie in den Basler Modulen die minimal geforderten Punktzahlen erreichen.

    Die Anzahl KP ist aber nur einer der Richtwerte des Studienplans, die es zu beachten gilt; darüber hinaus muss auch berücksichtigt werden, wie diese erworben werden sollen. Wenn der Studienplan also fordert: "1 Vorlesung und 1 Seminar" und Sie haben eine VL mit 100 KP angerechnet bekommen, müssen Sie trotz dieser punktemässigen "Überfüllung" des Moduls noch ein entsprechendes Seminar absolvieren.

    Bitte beachten Sie: Die definitive Zuordnung der absolvierten Lehrveranstaltungen zu den einzelnen Modulen wird im System erst nach der Prüfung bzw. vor Ausstellung der Urkunde im Prüfungssekretariat vorgenommen (bis zu diesem Zeitpunkt, d.h. während des Studiums sind diese Zuordnungen provisorisch bzw. technisch lediglich "simuliert", Fehlzuordnungen können später noch behoben werden, solange alle benötigten Leistungen korrekt und mit der korrekten KP-Zahl wenigstens "irgendwo" vorliegen).

    Nota bene: Studierende, die ihren Abschluss an der hiesigen Fakultät erwerben möchten, müssen eine Mindestanzahl Kreditpunkte in ihren Studienfächern bzw. in ihrem Studiengang an der Universität Basel erworben haben. Damit geht allerdings keine Begrenzung der Anrechnung auswärtiger Studienleistungen einher.

    • im Bachelorstudium: Von den total 150 verlangten Kreditpunkten in den beiden Studienfächern (ohne Komplementärbereich) müssen mindestens 90 Kreditpunkte (pro Fach 45 resp. 90 im Studiengang, jeweils einschliesslich der KP für die Prüfungen, aber ohne Komplementären Bereich) in Basel erworben werden. Die für den Bachelorabschluss zählenden Seminararbeiten müssen von einem bzw. einer Dozierenden der Universität Basel benotet werden (ggf. können andernorts geschriebene Arbeiten zur Neubeurteilung eingereicht werden).

    • im Masterstudium: Mindestens 45 Kreditpunkte (pro Fach 22 resp. 23 oder 45 im Studiengang, jeweils einschliesslich der KP für Prüfungen, aber ohne Komplementären Bereich) müssen in den beiden Studienfächern in Basel studiert werden. Die Masterarbeit muss in Basel geschrieben werden.

    Diese Regelung soll in erster Linie sicherstellen, dass die von der Fakultät erteilten Diplome (die im „Diploma Supplement“ eine Beschreibung des Studienaufbaus in Basel etc. enthalten) auch tatsächlich ein Studium bescheinigen, das zumindest zu einem nennenswerten Teil in Basel absolviert wurde und nicht – im Extremfall – lediglich einen formalen „Basler Abschluss“ zu einem vollständig andernorts und unter entsprechend anderen Bedingungen und Regeln absolvierten Studium hinzufügen.

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    Auslandsaufenthalte - Sind sie obligatorisch? Welche Möglichkeiten gibt es?

    Auslandsaufenthalte sind nicht obligatorisch, jedoch empfehlenswert.

    Im (Wahl-) Modul "Zweite slavische Sprache" ist ein Auslandsaufenthalt von 4 Wochen vorgesehen (s. dazu die Wegleitung zu diesem Modul). Es empfiehlt sich, diesen Auslandsaufenthalt mindestens 1 Jahr im Voraus zu planen; Auskunft über Stipendienmöglichkeiten etc. geben die Lektor/inn/en.

    Ein Auslandsaufenthalt (in beliebigen Ländern) kann auch an einer Universität absolviert und so zu einem oder mehreren Auslandssemester/n ausgebaut werden. In einem solchen Fall empfiehlt es sich, nach Möglichkeit gleich ganze Module im Ausland zu studieren, die in Basel anerkannt werden können (s. dazu den nächsten Abschnitt und die folgende Frage).

    • Ausführliche Informationen der Universität zu Mobilität, Austausch, Austauschprogrammen wie EUCOR, ERASMUS und Auslandsaufenthalten finden Sie hier
    • EUCOR ist die grenzüberschreitende Konföderation der Oberrheinischen Universitäten in Basel, Freiburg, Strasbourg, Karlsruhe und Mulhouse. Mit dem EUCOR-Studierendenausweis können Sie an diesen Universitäten Lehrveranstaltungen besuchen sowie Bibliotheken und andere Einrichtungen benutzen. Wer regelmässig während des Semesters an einer EUCOR-Universität Lehrveranstaltungen besucht, erhält einen Fahrkostenzuschuss.
    • ERASMUS-Programm ("European Action Scheme for the Mobility of University Students") ist ein Unterprogramm des EU-Bildungsprogrammes Sokrates. Das ERASMUS-Programm ist der Hochschulbildung gewidmet und beinhaltet u.a. die studentische Mobilität zwischen Hochschulen. Das ERASMUS-Programm ist nicht für reine Sprachaufenthalte vorgesehen.
      Studierende der Osteuropa-Studien und der OEG (MA) werden vom ERASMUS-Koordinator des Historischen Seminars betreut. Studierende der Osteuropäischen Kulturen und der Slavistik (MA) können sich auch direkt an die zentrale Austausch-Stelle der Universität wenden: austausch-at-unibas.ch.
    • Russland: das Departement Geschichte hat ein Abkommen mit der Higher School of Economics in Moskau oder St. Petersburg. Informationen darüber gibt es hier.
    • Hinweise zur Anerkennung von Studienleistungen aus Gaststudium und Mobilitätsprogrammen

    Während max. 2 Auslandssemester können Sie sich an der Uni Basel "beurlauben" lassen; dadurch reduziert sich die Semestergebühr auf CHF 150. Hinweise und eine Anleitung dazu finden Sie hier.

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    Ich bin an einer anderen Uni immatrikuliert, möchte aber eine Lehrveranstaltung in Basel besuchen. Wie komme ich zu meinen Kreditpunkten (KP/CP/ECTS)?

    Um in Basel Kreditpunkte erwerben und an die Heimatuni mitnehmen zu können, müssen Sie sich vor Ablauf der Belegfrist (in der Regel spätestens während der ersten zwei Wochen des betreffenden Semesters) auf dem Studiensekretariat der Universität anmelden und die gewünschten Lehrveranstaltungen belegen. 

    Falls Sie dies versäumt haben, sollten Sie versuchen, es vor Semesterende - ggf. nach Rücksprache mit dem/der betr. Dozierenden - schnellstmöglich nachzuholen. Ausführlich berät Sie das Studiendekanat der Fakultät (Abt. "Verwaltung Kreditpunkte").

    Am Ende jedes Semesters erhalten die Austauschstudierenden, analog zu den anderen Studierenden der Phil.-Hist. Fakultät, eine Datenabschrift, die die erworbenen Kreditpunkte ausweist und als Nachweis der erbrachten Leistungen bei der Heimuniversität dient.

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    Prüfungen - Übertritt - Abschluss

    Wann kann ich mich zur BA-Prüfung anmelden? Wie muss ich vorgehen?

    Sie können sich zur BA-Prüfung anmelden, sobald Sie 1.) pro Fach (d.h. ohne Kompl. Bereich) 60 KP resp. 120 KP im Studiengang erworben haben und 2.) die Arbeiten, deren Note in die BA-Note mit einfliesst, bewertet sind.

    1.) KP-Zahl / obligatorische Lehrveranstaltungen: Drucken Sie sich vor der Anmeldung in "Mona" eine aktuelle "Leistungsübersicht" aus. Ordnen Sie nun mit Hilfe des Studienschemas in der Wegleitung sämtliche bereits erworbenen Leistungen den entsprechenden Pflichtmodulen zu und lassen Sie dies von den Assistierenden in einer Sprechstunde überprüfen (studienberatung-osteuropa-at-unibas.ch).

    Bitte beachten Sie auch: Die definitive Zuordnung solcher Lehrveranstaltungen, die mehreren Modulen zugeordnet sind, wird im System erst nach der Prüfung bzw. vor Ausstellung der Urkunde im Prüfungssekretariat vorgenommen (bis zu diesem Zeitpunkt, d.h. während des Studiums sind diese Mehrfachzuordnungen provisorisch bzw. technisch lediglich "simuliert", auch etwaige Fehlzuordnungen können später noch behoben werden, solange alle benötigten Leistungen korrekt und mit der korrekten KP-Zahl in einem der zulässigen Module vorliegen).

    Zur Anmeldung müssen Sie eine aktuelle Leistungsübersicht mitbringen. Streichen Sie darum mehrfach aufgeführte Leistungen in den Modulen, in denen Sie sie nicht angerechnet haben möchten; Neuerdings ist diese Zuordnung auch in MoNA möglich. Danach können Sie auch die Zahl der erworbenen KP pro Fach ermitteln (d.h. zusammenzählen) und auf das Anmeldungsformular übertragen.

    Wichtig: Davon abgesehen können Lehrveranstaltungen, auch wenn dies inhaltlich etc. plausibel erscheint, grundsätzlich NICHT in andere Module "verschoben" werden; sie können grundsätzlich nur in den Modulen anerkannt werden, in denen sie zum Zeitpunkt des Angebots im Vorlesungsverzeichnis aufgeführt sind.

    Für erbrachte Leistungen, die nicht auf der Leistungsübersicht erscheinen (meist aus zeitlichen Gründen, weil sie noch nicht erfasst wurden), legen Sie bei der Anmeldung bitte die entsprechende Bewertungsmail resp. den Learning Contract vor.

    2.) Schriftliche Arbeiten: Diejenigen schriftlichen Seminararbeiten, deren Note in die BA-Note mit einfliesst, müssen zum Zeitpunkt der Anmeldung nicht nur eingereicht, sondern (seit HS 2009) auch bereits benotet sein. Beachten Sie, dass die Frist zur Beurteilung einer Seminararbeit gemäss Bachelorordnung § 18 Abs. 2 sechs Wochen beträgt. Rechnen Sie hierzu zwei Wochen Bearbeitungszeit auf dem Dekanat. Damit ergibt sich folgende Berechnung des spätestmöglichen Abbgabetermins für die Seminararbeit(en): letztmöglicher Anmeldetermin zur Bachelorprüfung (derzeit HS: 24.10. bzw. FS: 27.03.) minus 8 Wochen (derzeit: 29.09. bzw. 30.01). Die aktuellen Anmeldefristen finden Sie hier.

    Achtung: Dies sind nicht sämtliche im Studienschema vorgesehenen Arbeiten, sondern lediglich die, deren Note in die BA-Note mit einfliesst; diese Arbeiten sind in der StudienORDNUNG resp. in der Wegleitung Ihres Studiengangs resp. Ihrer Studienfächer (OES / OEK: unter dem Punkt "Bachelorabschlussnote") aufgeführt.

    Ist (z.B. im "Kernbereich Slavische Kulturwissenschaften") von der "bestbenoteten" Arbeit die Rede, reicht es, wenn mindestens eine der dafür in Frage kommenden Seminararbeiten zum Zeitpunkt der Anmeldung bereits bewertet ist. Erhalten Sie danach für eine andere dafür in Frage kommende Arbeit eine bessere Bewertung, so wird diese in die BA-Note mit einfliessen.

    Der Nachweis wird durch die Leistungsübersicht erbracht: Leuchten Sie diese Seminararbeiten auf der Leistungsübersicht rot an.  

    Werden die in die Abschlussnote eingehenden Seminararbeiten auf Basis eines Studienvertrages (Learning Contract) verfasst, dann muss der abgeschlossene und beurteilte Studienvertrag bei der Anmeldung zu den Bachelorprüfungen vorgelegt werden (sofern die Verbuchung in Mona noch nicht ersichtlich ist).

    3.) Anmeldung: Die Anmeldung zu den Bachelorprüfungen erfolgt in der Vorlesungszeit jenes Semesters, in dem die Prüfungen stattfinden.

    Ausführliche Informationen, eine Übersicht der Fristen und Termine sowie Merkblätter bzw. Anmeldeformulare zur BA-Prüfung (rechte Spalte) finden Sie hier.

    Vereinbaren Sie, nachdem Sie alle Voraussetzungen geprüft haben, Prüfungsthemen mit den prüfenden Dozierenden (PDs oder Professor/inn/en, s. dazu die Wegleitung sowie die folgende Frage). Melden Sie sich danach zur Prüfung an. Die Prüfungsthemen müssen nicht auf dem Anmeldeformular angegeben werden.

    Das Anmeldeformular zur Bachelorprüfung ist für 2 Fächer mit je bis zu 2 Prüfern ausgelegt. Im Falle des Studiengangs tragen Sie nur im oberen Feld ("1. Studienfach oder 1. Schwerpunkt im Studiengang") Ihre aktuelle Gesamt-KP-Zahl mit der Bemerkung "(Total BSG Osteuropa-Studien)" ein (BSG steht für "Bachelor-Studiengang"); beim 2. Schwerpunkt tragen Sie keine KP ein.

    Statt zweier Fächer tragen Sie im Falle des Studiengangs die beiden Schwerpunkte = Kernbereiche (Osteuropäische Geschichte / Slavistik) mit dem/der jeweiligen PrüferIn (in der Regel nur eine/r pro Schwerpunkt = Kernbereich) ein.

    WICHTIG: Falls Sie im Kernbereich "Slavische Kulturwiss." Themen (s. nächste Frage) aus zwei verschiedenen Disziplinen (z.B. Linguistik / Literaturwiss.) mit unterschiedlichen Prüfenden vereinbart haben, tragen Sie auf dem Anmeldeformular bitte dennoch nur EINE Person (in der Regel den/die Prüfende/n der Literaturwiss.) für den Schwerpunkt Slavistik ein. Dies bedeutet noch keine Vorentscheidung darüber, welches der Themen (von dem/der entsprechenden Prüfenden) dann tatsächlich an der Prüfung gestellt wird - dies können beide mit gleicher Wahrscheinlichkeit sein -, es erleichtert lediglich die Administration, für die ein/e Vertreter/in des Fachs als Ansprechperson fungiert.

    • Falls Sie die BA-Prüfung am Ende Ihres 6. Studiensemesters - also nach der Mindeststudienzeit - absolvieren möchten, beachten Sie bitte unbedingt folgende Punkte:

    - Die Anmeldung zu den Bachelorprüfungen erfolgt in der Vorlesungszeit jenes Semesters, in dem die Prüfungen stattfinden.

    - Die für den Abschluss zählenden Seminararbeiten (s. oben) müssen im 5. Studiensemester geschrieben und am Ende der Vorlesungszeit dieses Semesters beurteilt werden.

    - Die Frist für die Abgabe der Seminararbeiten muss in Rücksicht auf die Anmeldefristen so terminiert sein, dass die betr. Dozierenden für deren Begutachtung und Beurteilung die von der Bachelorordnung dafür vorgesehenen sechs Wochen zur Verfügung haben.

    - Werden die in die Abschlussnote eingehenden Seminararbeiten auf Basis eines Studienvertrags (Learning Contract) verfasst, dann muss der abgeschlossene und beurteilte Studienvertrag bei der Anmeldung zu den Bachelorprüfungen vorgelegt werden (sofern die Verbuchung in Mona noch nicht ersichtlich ist).

    4.) Antrag auf den Bachelor-/Master-Abschluss: Nach erfolgreicher Absolvierung der Prüfung und Erbringung aller obligatorischen Leistungen inkl. vollständiger KP-Zahl können Sie den Abschluss beantragen. Dafür müssen Sie eine aktuelle Leistungsübersicht persönlich auf dem Studiendekanat vorlegen. Falls Sie nach der Prüfung noch fehlende KP (Lehrveranstaltungen oder Arbeiten) nachgeholt haben, müssen diese also erst verbucht sein - dies ist der Fall, sobald sie a) von den betreffenden Dozierenden ins System eingegeben und danach b) auf dem Dekanat eingescannt wurden. Zwischen a) und b) vergeht in der Regel maximal eine Woche; in dringenden Fällen wird als Nachweis auch die automatische E-Mail akzeptiert, die Sie sofort bekommen, sobald Ihre Leistung von dem/der Dozierenden ins System eingetragen wurde. Näheres zur Beantragung des Abschlusses finden Sie hier. Der Antrag ist nur innerhalb bestimmter Fristen möglich - diese sind hier aufgeführt.

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    Kann ich bereits im BA Punkte für den Master studieren?

    Grundsätzlich gilt, dass Studierende zu Masterveranstaltungen nur zugelassen sind, wenn sie einen abgeschlossenen Bacherlor haben. Haben Sie aber überschüssige Punkte, dann können Sie diese in den Master importieren, indem Sie die entsprechenden Veranstaltungen auf MOna bei der Modulzuordnung unter "nicht für diesen Abschluss verwenden" zuordnen.

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    Prüfungsthemen: Was muss ich beachten?

    - BA: Die Wegleitung für den BA "OE-Studien" hält fest (Entsprechendes gilt zur Hälfte = für den Slav. Kernbereich im Falle des "OE Kulturen"):

    "Die Prüfungsberechtigten der beiden Kernbereiche informieren sich in einem Gespräch mit dem/der Prüfungskandidaten/-kandidatin über den erreichten Kenntnisstand. Danach einigen sich die/der Prüfungsberechtigte jedes der beiden Kernbereiche und die/der Kandidat/in auf je zwei Themen für den entsprechenden Kernbereich (2 Themen x 2 Kernbereiche = 4 Themen). Der/die Kandidat/in bereitet sich auf diese beiden Themen in jedem Kernbereich vor. Jeweils eines dieser Themen wird dann Gegenstand der vierstündigen schriftlichen Prüfung. Für die Themenwahl bestehen folgende Bedingungen:

    Kernbereich Osteuropäische Geschichte: zwei Themen aus unterschiedlichen Räumen und Epochen.

    Kernbereich Slavische Kulturwissenschaft: Die Prüfungsthemen können aus allen drei Fachrichtungen des Kernbereichs Slavische Kulturwissenschaft stammen: Slavische Literaturwissenschaft, Slavische Sprachwissenschaft und Visuelle Medien in Osteuropa. Die Themen können beide in derselben oder in unterschiedlichen Fachrichtungen liegen. Sind beide Themen aus derselben Fachrichtung, so müssen sich die Themen wesentlich voneinander unterscheiden, d. h. es darf keine thematische Nähe vorliegen."

    WICHTIG: Falls Sie im Kernbereich "Slavische Kulturwiss." Themen aus zwei verschiedenen Disziplinen (z.B. Linguistik / Literaturwiss.) mit unterschiedlichen Prüfenden vereinbart haben, tragen Sie auf dem Anmeldeformular (s. vorangehende Frage) bitte dennoch nur EINE Person (in der Regel den/die Prüfende/n der Literaturwiss.) für den Schwerpunkt Slavistik ein. Dies bedeutet noch keine Vorentscheidung darüber, welches der Themen (von dem/der entsprechenden Prüfenden) dann tatsächlich an der Prüfung gestellt wird - dies können beide mit gleicher Wahrscheinlichkeit sein -, es erleichtert lediglich die Administration, für die ein/e Vertreter/in des Fachs als Ansprechperson fungiert.

    Ob eine Themenkombination aufgrund "thematischer Nähe" nicht zugelassen werden kann, entscheidet im konkreten Einzelfall verbindlich die/der Prüfungsberechtigte.

    Folgende Anhaltspunkte sollten Sie bei der Wahl Ihrer Themen berücksichtigen:

    Linguistik: Wählen Sie zwei linguistische Themen, so müssen diese aus zwei unterschiedlichen Subdisziplinen der Sprachwissenschaft stammen (z.B. sollten Sie nicht zwei Themen aus der Soziolinguistik kombinieren). Haben Sie mehr als eine Slavine studiert, sollten die beiden Prüfungsthemen zudem vorzugsweise aus dem Bereich unterschiedlicher Slavinen stammen.

    Literatur- und Filmwissenschaft: Stammen beide Themen aus ein und demselben dieser Bereiche (oder - im Falle von Literaturverfilmungen o.ä. - aus je einem der beiden), müssen sie sich in Epoche/Zeitraum, Gattung/Genre, Autor/Regisseur, Werk und Thematik/Fragestellung unterscheiden.

    Bereits bekannte Themen: Es ist zulässig, ein Prüfungsthema zu wählen, das im Sinne einer deutlichen Erweiterung, Variation/Modifikation oder Vertiefung ein Thema aufgreift, mit dem Sie sich bereits während Ihres Studiums im Rahmen einer Lehrveranstaltung oder einer (Pro-) Seminararbeit beschäftigt haben.

    Die Prüfungsthemen müssen nicht auf dem Anmeldeformular zur BA-Prüfung angegeben werden.

    - MA Slavistik: Für die mündliche Masterprüfung hält die Wegleitung fest:

    "Für die Masterprüfung schlägt die bzw. der Studierende dem resp. den Prüfenden (ProfessorInnen oder PrivatdozentInnen) je zwei Themen aus den von ihm/ihr belegten Modulen vor, die Gegenstand der mündlichen Prüfung sind. Eines der Themen wird in russischer Sprache geprüft. Die Themen dürfen weder zu den geschriebenen Arbeiten noch untereinander eine inhaltliche Nähe aufweisen."

    Was die "inhaltliche Nähe" betrifft, gilt hier: Die vier Themen müssen sie sich in Epoche, Gattung, Autor, Werk und Thematik/Fragestellung - im Falle der Linguistik: in den Subdisziplinen und ggf. vorzugsweise in den Slavinen - voneinander unterscheiden sowie deutliche Unterschiede zu den Themen der während des Studiums verfassten (Pro-) Seminararbeiten aufweisen. Im konkreten Einzelfall entscheidet verbindlich die/der Prüfungsberechtigte.

    - MA Osteuropäische Geschichte: Für die mündliche Masterprüfung gilt gem. Wegleitung:

    "Gewählt werden zwei Prüfungsgebiete, die sich durch zwei unterschiedliche Epochen (vor bzw. nach 1917) und durch zwei unterschiedliche geographische Räume unterscheiden."

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    Werden alle absolvierten Veranstaltungen auf meinem Diplom dokumentiert?

    Zusammen mit der Bachelorurkunde erhalten Sie am Ende Ihres Bachelorstudiums eine Beschreibung Ihres Studiums/Faches sowie ein Zeugnis, in welchem die besuchten Lehrveranstaltungen, die dafür erworbenen Kreditpunkte und Noten sowie die anerkannten Seminararbeiten detailliert ausgewiesen sind.

    Lehrveranstaltungen, die Sie im Komplementären Bereich bzw. im Wahlmodul Vertiefung innerhalb der regulären Module des Studienfachs/-gangs über das Pflichtsoll dieser Module hinaus erworben haben, bleiben auf der Darstellung im Zeugnis innerhalb dieser Module. Das "Wahlmodul" wird also nicht gesondert ausgewiesen. Der komplementäre Bereich nur, insofern die entsprechenden Lehrveranstaltungen aus anderen Fächern stammen.

    Bitte beachten Sie: Die definitive Zuordnung solcher Lehrveranstaltungen, die mehreren Modulen zugeordnet sind, wird im System erst nach der Prüfung bzw. vor Ausstellung der Urkunde im Prüfungssekretariat vorgenommen. Bis zu diesem Zeitpunkt, d.h. während des Studiums sind diese Mehrfachzuordnungen provisorisch bzw. technisch lediglich "simuliert", auch etwaige Fehlzuordnungen können später noch behoben werden, solange alle benötigten Leistungen korrekt und mit der korrekten KP-Zahl in einem der zulässigen Module vorliegen.

    Wichtig: Davon abgesehen können Lehrveranstaltungen, auch wenn dies inhaltlich etc. plausibel erscheint, grundsätzlich nicht in andere Module "verschoben" werden; sie können nur in den Modulen anerkannt werden, in denen sie zum Zeitpunkt des Angebots im Vorlesungsverzeichnis aufgeführt sind.

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    Erfolgt der Übertritt ins MA-Studium nach dem BA-Abschluss automatisch?

    Nein, denn es kann nicht in jedem Fall von einem Weiterstudium ausgegangen werden. Zudem sind verschiedene MA-Fächerkombinationen möglich. Sie müssen sich - ohne exmatrikuliert zu werden - für das MA-Studium anmelden. Ausführliche Informationen zum direkten Übertritt aus dem BA- ins MA-Studium finden Sie hier. Die jeweiligen Zugangsbedingungen sind in der Wegleitung der MA-Fächer geregelt.

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    Kann ich mit dem BA im Studienfach Geschichte den MA in Osteuropäischer Geschichte studieren?

    Ja, sofern mindestens 20 KP Ihres BA Geschichte bzw. des Komplementäre Bereichs Lehrveranstaltungen im Bereich Osteuropäische Geschichte erbracht worden sind (oder diese entsprechend nachgeholt werden) - siehe dazu die Wegleitung zum MA Osteuropäische Geschichte.

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    Kann ich mit dem StudienFACH "OE Kulturen" den MA Slavistik /den MA Osteuropäische Geschichte studieren?

    MA Slavistik: Sie müssen dazu im Erweiterungsbereich die beiden Module "Slav. Literaturwiss." und "Slav. Sprachwiss." wählen, da für den MA Slavistik - abgesehen vom Spracherwerb - mindestens 28 KP im Bereich Slavistik vorausgesetzt werden  (das Modul "Visuelle Medien kann selbstverständlich fakultativ zusätzlich im Komplementären Bereich studiert werden). Andernfalls müssen die fehlenden Leistungen als Auflagen nachgeholt werden. Ausführlich: s. die Wegleitung zum MA Slavistik [PDF (421 KB)].

    MA Osteuropäische Geschichte: Der Studienplan für das Masterfach Osteuropäische Geschichte sieht als Zulassungsvoraussetzungen vor: "Bachelorabschluss mit Studiengang Osteuropa-Studien der Universität Basel oder gleichwertige Studienleistungen im selben Umfang [...]." Dem Studienfach Osteuropäische Kulturen fehlt im Unterschied zum Studiengang Osteuropa-Studien der hierfür entscheidende "Historische Kernbereich" (42 KP). Damit bezüglich Osteuropäischer Geschichte "gleichwertige Studienleistungen im selben Umfang" vorliegen, werden Ihnen daher voraussichtlich 42 KP an Auflagen auferlegt, die in derselben Weise zu studieren sind wie der Historische Kernbereich der OES. Falls Sie im Komplementären Bereich bereits Lehrveranstaltungen aus dem Bereich der OEG absolviert haben, würden diese selbstverständlich anerkannt (und von den 42 KP sozusagen abgezogen).

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    Welchen MA kann ich mit meinem BA-Abschluss unter welchen Voraussetzungen studieren?

    Die gesamtschweizerische Datenbank "uni-programme.ch" stellt allen Studieninteressierten wichtige Informationen für den Übergang vom Bachelor- zum Masterstudium zur Verfügung. Die Datenbank umfasst sämtliche Studiengänge, die an den Schweizer Universitäten (inkl. ETH/EPFL) angeboten werden. Darin können Studierende auf einfache Art und Weise recherchieren, aus welchen Bachelorprogrammen eine Zulassung zu Masterprogrammen der eigenen sowie anderer Schweizer Universitäten ohne weitere Bedingungen möglich ist. Ebenso verzeichnet die Datenbank verbindliche Informationen über die spezialisierten Masterprogramme sowie zusätzliche Zulassungsbedingungen.

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    Muss man im MA zwei Fächer studieren?

    Das MA-Studium in Basel besteht in der Regel aus zwei Fächern. Ausnahmen hiervon bilden - analog zum BA-Bereich - Studiengänge: "Sprache und Kommunikation" (Linguistik), "Literaturwissenschaft" oder der MA-Studiengang "European Global Studies".

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